Kommende Gäste & Specials

Filmfest Bremen 2024

Vom 12. – 14. April im CITY 46 / Kommunalkino Bremen

7 Locations - 100 Filme aus aller Welt. Vom 10. bis 14. April 2024 heißt es „Film ab!“ für das 9. Filmfest Bremen. Euch erwartet ein vielfältiges Programm aus den internationalen Wettbewerbskategorien Humor/Satire, Innovation und Deutschlandpremieren im Langfilmformat sowie der regionalen Kategorie Bremen/Niedersachsen. 

Das ganze Programm gibt es unter www.filmfestbremen.com

Das Branchenprogramm (11. Bis 14. April) des Filmfest Bremen findet ihr hier.

Die Filme, die im Rahmen des FFB 2024 bei uns im Kommunalkino laufen, findet ihr in unserer Programmübersicht.

Europäische Fußball-Kurzfilme, Gesamtlänge: 81 Min., OmU

Di. 16.4. / 17:30Gäste: Nelson Valdez, Dieter Burdenski, Emilie Bernhardt (SV Werder), Daniel Cottäus (Deichstube)

Eine Auswahl zu treffen unter der Vielfalt europäischer Fußball-Kurzfilme, die das Kuratorenteam gesichtet hat, war ebenso herausfordernd wie beglückend.
Die Reihe von acht Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilmen aus Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Polen, Portugal, Spanien, Ungarn sowie Deutschland ist in Sprache, Inhalt und Form sehr unterschiedlich; sie zeigt das Thema Fußball in ganz verschiedenen Zusammenhängen – von amüsant über spannend bis ernsthaft.
Und so werden Sie einem Zlatan-Fan begegnen, einen Schiedsrichter in seinem Alltag begleiten, ein Streichholz kicken sehen, einen mitfiebernden Fan im Auto erleben, mitverfolgen, wie sich ein Mädchen sowie ein Soldat begegnen und wie eine Vater-Sohn-Beziehung auf die Probe gestellt wird, mit einem schwulen Hooligan mitleiden und einer spanischen Dame mitfiebern. 

Hier geht es zu den Filmen

Über Nelson Valdez:
Nelson Antonio Haedo Valdez hat 77x für die Nationalmannschaft Paraguays gespielt (u.a. auch bei der WM 2006 in Deutschland und bei der WM 2010 in Südafrika) und stand als Profi in Deutschland bei Werder Bremen, Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt sowie in Europa beim FC Valencia (Spanien), Hercules Alicante (Spanien), Rubin Kasan (Russland) und Olympiakos Piräus (Griechenland) unter Vertrag. Darüber hinaus war er noch bei Al-Jazira Club (Vereinigte Arabische Emirate), Seattle Saunders (USA) und Club Cerro Porteño (Paraguay) aktiv.
Mit Werder Bremen wurde er 2004 Deutscher Meister und Deutscher Pokalsieger und mit Olympiakos Piräus 2014 Griechischer Meister.
Heute ist Nelson Valdez Co-Trainer bei Werders U23-Mannschaft.

Über Dieter Burdenski:
Dieter Burdenski war 16 Jahre lang Torwart bei Werder Bremen (444 Spiele) und spielte 12x für die deutsche Nationalmannschaft. 1978 nahm er an der Fußball-Weltmeisterschaft und 1984 an der Europameisterschaft teil. Neben Werder spielte Dieter Burdenski u.a. auch für den FC Schalke 04, Arminia Bielefeld sowie AIK Solna (Schweden) und Vitesse Arnheim (Niederlande). Heute leitet er die Event Agentur „Burdenski Events“.

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Kuratiertes Kurzfilmprogramm, Gesamtlänge ca. 90 Min.

Mi. 17.4. / 20:15kuratiert und eingeführt von Christine Rüffert, Universität Bremen

Seit 20 Jahren zeigt Christine Rüffert unter dem Label »film:art« experimentelle Filme und Videos. In der 100. Ausgabe präsentiert sie ein Jubiläumsprogramm mit acht der in diesem Zeitraum gezeigten 800 Filme. Ausgewählt wurden renommierte Filmemacher*innen, die das Gesicht der Reihe prägten und deren Arbeiten inzwischen Kultstatus haben. Klassiker mit hohem Unterhaltungswert laden ein zu Wiederbegegnung oder Neuentdeckung. Und die experimentelle Zeitreise führt weiter zurück als 20 Jahre. Ein Werk stammt von 1928!

Das Jubiläumsprogramm zu 20 Jahren film:art:

| Hans Richter | Vormittagsspuk | D 1928 | 7:00 
| John Smith | OM | UK 1986 | 4:00
| Peter Kubelka | Unsere Afrikareise | A 1966 | 13:00  
| Matthias Müller | Alpsee | D 1994 | 15:00
| Mara Mattuschka | Nabelfabel | A 1984 | 3:00  
| Peter Tscherkassky | Outer Space | A 1999 | 10:00
| Michael Brynntrup | Liebe, Eifersucht und Rache | D 1991 | 7:00
| Mary Ellen Bute & Norman MacLaren & Ted Nemeth | Spook Sport | USA 1939 | 7:54 

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Filme vom 11.4. bis 17.4.

Zielona granica - L/F/CZ/B 2023, Regie: Agnieszka Holland, 147 Min., poln./arab./engl./frz. OmU

Ab Do. 11.4. / 17:30

2021. Da die Länder Europas seine Präsidentschaft nicht akzeptieren, lockt der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko gezielt Flüchtlinge an die Grenze seines Landes zu Polen. Dort würde die Einreise in die EU garantiert gelingen. Also haben Bashir und Amina mit ihrer syrischen Familie wie viele andere Geflüchtete einen Flug nach Minsk gebucht, um von dort über die grüne Grenze nach Polen und dann zu ihren Verwandten in Schweden zu gelangen. Doch die Verheißung wird zur Falle. Zusammen mit Tausenden anderen steckt die Familie im sumpfigen Niemandsland zwischen Polen und Belarus fest. Von den Grenzschützern beider Länder werden sie im streng abgeschirmten Sperrgebiet hin und her getrieben und sin abgeschnitten von jeder Hilfe. Am Rand der unermesslichen Białowieża-Wälder versucht Julia als Teil einer Gruppe von Aktivist*innen, die in den Wäldern festsitzenden Geflüchteten mit dem Nötigsten zu versorgen. Jan, Beamter des polnischen Grenzschutzes, stammt selbst aus der Gegend. Die Eskalation und das Leid der Geflüchteten stellt die Gewissheiten seines Lebens mehr und mehr in Frage.
„Green Border“ wurde bei den Filmfestspielen in Venedig 2023 mit dem Spezialpreis der Jury und sechs weiteren Preisen ausgezeichnet. Darstellerin Maja Ostaszewska war selbst als Aktivistin an der Grenze im Einsatz. Für Aufsehen sorgte eine Aussage von Polens Justizminister, der Hollands Film mit NS-Propagandawerken verglich. 

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A/D 2023, Buch, Regie: Adrian Goiginger, mit Voodoo Jürgens, Ben Winkler, Agnes Hausmann, 104 Min., österr. OmU

Ab Do. 11.4. / 18:00

Musiker Erich „Rickerl” Bohacek ist Anfang 30 und träumt davon, mit seinem Hobby groß rauszukommen. In Wien reicht es bisher nur für Gigs als sogenannter Beislmusiker in Kneipen und Wirthäusern. Damit das Amt ihm nicht die Bezüge streicht, schlägt Rickerl sich mehr schlecht als recht mit seltsamen Jobs durch. Mal als Totengräber, mal als Mitarbeiter in einem Sexshop. Mehr als das Existenzminimum bringt das bei weitem nicht ein. Sein 8-jähriger Sohn Dominik verbringt jedes zweite Wochenende mit Rickerl, während seine Mutter sich mit ihrem neuen Freund ein schönes Leben macht. Auch Rickerls spielsüchtiger Vater hat nur schlechte Ratschläge auf Lager – Rickerls Songs seien zu schwer, man müsse den Leuten auch mal ein bisschen Spaß bereiten. Trotz der misslichen Lage bleibt Rickerl zuversichtlich – auch wenn alles, was er anpackt, schief zu gehen scheint. Er besitzt nicht mal ein Smartphone, um seine Lieder aufzunehmen oder erreichbar zu sein. Den einzigen Rückhalt findet Rickerl beim Fußballstammtisch in der Kneipe. Adrian Goigingers schwarzhumorige Wien-Dramödie ist zum Teil inspiriert vom Musiker Voodoo Jürgens, der hier sein Debüt als Rickerl gibt.

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D 2022, Regie: Ann Oren, 86 Min.

Ab Do. 11.4. / 20:15

Zara hatte einen Nervenzusammenbruch, weshalb ihre eher introvertierte Schwester Eva ihren Job als Geräuschemacherin übernehmen muss. Für ein neues Medikament namens „Equili“ soll Eva die Geräusche für einen Werbespot für ein Antidepressivum vertonen. In dem wird fast die ganze Zeit ein Pferd gezeigt, wie es auf der Stelle trabt. Eva beginnt, das Verhalten eines Pferdes zu vertonen und vertieft sich immer leidenschaftlicher in diese Arbeit. So sehr, dass ihr währenddessen ein Pferdeschweif über dem Steißbein aus dem Körper wächst. Gleichzeitig wachsen auch ihr Selbstbewusstsein und ihr sexuelles Verlangen. So beginnt sie eine SM – Affäre mit einem Botaniker, der Farne erforscht. Eva erlebt ihren Körper auf noch nie empfundene Weise.

Über die Regisseurin:
ANN OREN (Buch & Regie) ist Künstlerin und Filmemacherin. Sie wurde 1979 in Tel Aviv geboren und studierte Film und Bildende Kunst an der The School of Visual Arts in New York. Seit ihrem Abschluss 2007 konzentriert sie sich auf das Erschaffen von bewegten Bildern im Rahmen der Kunstwelt. Sie erschafft Videos, zugeschnitten auf bestimmte Apparaturen, oder Mehrkanal-Video-Installationen, in denen Figuren auftreten, die im Übergangsraum zwischen Performance und Publikum existieren. Ihre Arbeit wurde u.a. auf der Moskau-Biennale für junge Kunst gezeigt, dem Hammer Museum, dem Museum Tel Aviv, dem Anthology Film Archive, Apexart und im Kindl – Zentrum für zeitgenössische Kunst. Ann Oren lebt und arbeitet in Berlin, führt weiterhin ihre Video-Journale als eine Art audiovisuelles Workout und entwickelt gerade ihren nächsten Spielfilm. (Quelle: Verleih Salzgeber.de)

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FIN/IR 2022, Regie: Klaus Härö, 103 Min., engl. OmU

Ab Do. 11.4. / 20:30

Howard, ein verwitweter Seemann, lebt allein in einem Haus an der Küste Irlands. Seitdem seine Frau vor Jahren im Meer ertrank, ist er mit der Zeit zu einem mürrischen Einzelgänger geworden. Weil er seinen Haushalt kaum noch bewältigen kann, stellt seine Tochter Grace die ebenfalls verwitwete Annie als Haushälterin ein. Howard lehnt diese Unterstützung zunächst ungnädig ab, doch Annies Charme und liebevolle Fürsorge betören das Rauhbein. Die beiden verlieben sich und genießen den gemeinsamen Alltag. Das führt allerdings zu Spannungen zwischen Vater und Tochter, denn bei Grace werden durch die neue Liebe ihres Vaters traumatische Erfahrungen aus ihrer Kindheit lebendig. Sie hatte sehr unter der Lieblosigkeit ihres Vaters gelitten und erlebt ihn nun mit Annies Kindern ganz anders. Zusätzlich kriselt es in ihrer eigenen Ehe.

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Kinder- & Jugendkino

SRB/KRO 2022, Regie: Radivoje Andrić, 85 Min., FSK: 6, empf ab 9 Jahren

Sa. 6.4. / 15:00 // So. 7.4. // 15:00KIJUKO Club // Sa. 20.4. + So. 21.4. / 15:30

Die zwölfjährige Sofija weiß ganz genau, wie sie am liebsten ihren Sommer verbringen würde. Den Campingurlaub mit Freund*innen, unter anderem ihrem heimlichen Schwarm, kann sie sich jedoch abschminken. Denn ihre strenge Großmutter Marija plant, die Ferien mit der Enkelin auf der kroatischen Insel Hvar bei Sofijas schrulliger Großtante Luce zu verbringen. Ein Urlaub mit zwei alten Frauen, weit weg von ihrer Clique und ohne Internet – da scheint die Langeweile vorprogrammiert. Doch dann kommt alles ganz anders als erwartet. Mit Großtante Luce versteht sie sich gut, und schnell lernt Sofija auch neue Freund*innen kennen und entdeckt mit ihnen die wunderschöne Insel. Allerdings endet der Sommerspaß plötzlich, als Großtante Luce ins Krankenhaus eingeliefert werden muss. Und Sofija kommt einem wohlgehüteten Familiengeheimnis auf die Spur.

Preisgekröntes Familienkino aus Kroatien mit starken Hauptdarstellerinnen – leichtfüßig und fantasievoll erzählt und sehr berührend (KIJUKO 2023).

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D 2023, Drehbuch, Regie: Johannes Honsell, 92 Min., FSK: 0, empf. ab 7 J.

Sa. 20.4. / 15:00 // So. 21.4. / 15:00KIJUKO Club // Sa. 27.4. + So. 28.4. / 15:30

Die FBW-Jugendjury vergibt 4,5 von 5 Punkten:
Hat sich Checker Tobi nicht erst kürzlich aufgemacht, um das Geheimnis unseres Planeten zu lüften? Dieses Mal erhält Tobi ein Paket von seiner früheren Nachbarin. Darin befindet sich eine geheimnisvolle Kiste, die sie Tobi vererbt hat. Nur dummerweise ist die Kiste fest verschlossen und der Schlüssel nicht dabei. In dem dazugehörigen Brief jedoch erhält Tobi einen Hinweis auf die Schlüsselträgerin. Bei dieser kann es sich eigentlich nur um seine Kindheitsfreundin Marina handeln, da ist sich Tobi sicher. Auf der Suche nach ihr verschlägt es ihn nach Vietnam in die größte Höhle der Welt, in die berühmte Halong-Bucht mit ihren tausenden Kalksteininseln, über das stürmische Südchinesische Meer bis hinein in den brasilianischen Amazonas-Regenwald. Zusammen mit Marina lernt Tobi viele neue Menschen kennen, die unseren Planeten erforschen und zu schützen versuchen. Werden die beiden herausfinden, was es mit den mysteriösen fliegenden Flüssen auf sich hat?

In der Spielfilmhandlung trifft Tobi auf seine Jugendfreundin Marina, die sich mit ihm gemeinsam auf Schatzsuche begibt. Die beiden überzeugen als sympathisches Checker-Duo, das gemeinsam rätselt, Ideen hat und mit einer ansteckenden Begeisterung die Welt entdeckt. Ihr Staunen, aber auch ihre Betroffenheit sind so authentisch, dass sie automatisch berühren. Man glaubt ihnen die Figuren, die sie spielen, und man will mit auf Entdeckungsreise, mit ihnen staunen, die Welt erforschen und sich für eine bessere Welt einsetzen. (Verena Schmöller, www.kino-zeit.de)

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